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Desserts für 10 Personen vorbereiten: Einfach, schnell & stressfrei

Hilmar Straub.

18. September 2025

Desserts für 10 Personen vorbereiten: Einfach, schnell & stressfrei

Inhaltsverzeichnis

Als Gastgeber möchte man seine Gäste verwöhnen, und dazu gehört natürlich auch ein köstliches Dessert. Doch die Vorstellung, am Tag der Feier noch stundenlang in der Küche zu stehen, um einen aufwendigen Nachtisch für 10 Personen zu zaubern, kann schnell zum Stressfaktor werden. Aber keine Sorge, es gibt einen Weg, dieses Dilemma zu umgehen! Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie beeindruckende und köstliche Desserts für 10 Personen zubereiten können, die sich perfekt im Voraus vorbereiten lassen. Entdecken Sie stressfreie Rezepte und clevere Tipps, damit Sie Ihre Feier entspannt genießen können, ohne am Tag selbst in der Küche stehen zu müssen.

Stressfrei genießen: Die besten Desserts für 10 Personen, die Sie vorbereiten können

  • Schichtdesserts im Glas, Mousse, Panna Cotta und No-Bake-Kuchen sind ideal zum Vorbereiten für größere Gruppen.
  • Die Zubereitung am Vortag oder sogar zwei Tage vorher ermöglicht entspanntes Gastgeben und lässt Aromen besser entfalten.
  • Achten Sie auf die richtige Mengenberechnung für 10 Personen und die Haltbarkeit der Zutaten im Kühlschrank.
  • Beliebte Klassiker wie Tiramisu und Mousse au Chocolat lassen sich hervorragend anpassen und vorbereiten.
  • Einfache, aber wirkungsvolle Dekorationstipps sparen Zeit und sorgen für den letzten Schliff kurz vor dem Servieren.

Der Stressfaktor "Nachtisch": So umgehen Sie das Chaos in der Küche

Kennen Sie das? Die Hauptspeise ist serviert, die Gäste sind gut gelaunt, und dann fällt Ihnen ein, dass das Dessert noch fehlt. Plötzlich beginnt der Wettlauf gegen die Zeit: Sahne muss geschlagen, Früchte geschnitten, Cremes angerührt und alles muss dann auch noch ansprechend angerichtet werden. Für 10 Personen kann das schnell zu einem logistischen Albtraum werden, der Sie von Ihren Gästen abhält und den Abend überschattet. Die gute Nachricht ist: Mit der richtigen Planung und den passenden Rezepten können Sie diesen Stressfaktor komplett eliminieren. Indem Sie Ihr Dessert bereits am Vortag oder sogar zwei Tage im Voraus zubereiten, schaffen Sie sich wertvolle Freiräume und können den Abend selbst in vollen Zügen genießen.

Die unschlagbaren Vorteile: Mehr Zeit für Ihre Gäste, garantierter Genuss

  • Mehr Zeit für Ihre Gäste: Wenn das Dessert fertig im Kühlschrank wartet, haben Sie am Tag der Feier mehr Zeit, sich um Ihre Gäste zu kümmern, anstatt in der Küche zu schwitzen.
  • Weniger Stress für den Gastgeber: Die Gewissheit, dass der Nachtisch bereits erledigt ist, reduziert den Druck erheblich und ermöglicht Ihnen eine entspanntere Vorbereitung und Durchführung der Feier.
  • Garantierter Genuss durch durchgezogene Aromen: Viele Desserts, wie Tiramisu oder Mousse, gewinnen an Geschmack, wenn sie Zeit zum Durchziehen haben. Die Aromen verbinden sich und das Dessert wird oft noch besser.
  • Stressfreies Servieren komplexer Desserts: Auch anspruchsvollere Desserts lassen sich dank der Vorbereitung problemlos und ohne Zeitdruck servieren.

Die goldenen Regeln für stressfreie Desserts

Die Wahl der richtigen Zutaten: Was sich gut hält und was nicht

Bei der Auswahl der Zutaten für ein im Voraus zubereitetes Dessert ist es entscheidend zu wissen, was den Test der Zeit übersteht und was besser frisch hinzugefügt wird. Generell eignen sich stabile Cremes wie Mascarpone- oder Frischkäse-Cremes, gut durchweichte Kekse (wie bei Tiramisu oder "Kalter Hund"), Panna Cotta, Mousse und gut gekühlte Kuchen sehr gut. Auch Früchte, die nicht schnell braun werden oder ihre Form behalten, wie Beeren (oft als Coulis oder Mus) oder eingekochte Früchte, sind eine gute Wahl. Denken Sie an die klassische Apfel- oder Birnenkompott-Basis für winterliche Desserts.

Empfindliche Zutaten sollten Sie sich für den Tag des Servierens aufheben. Dazu gehören frische Kräuter wie Minze, die schnell welken können, oder sehr empfindliche Beeren, die beim Transport oder Lagern leicht matschig werden. Auch Sahnehäubchen, die ihre Form verlieren könnten, oder sehr feine Dekorationen wie zarte Blüten sind oft besser kurz vor dem Servieren anzubringen. Ein gutes Beispiel ist die Dekoration eines Tiramisus: Kakaopulver bestäuben Sie am besten erst kurz vor dem Servieren, damit es nicht feucht wird.

Zeitmanagement ist alles: Ein cleverer Zeitplan von Einkauf bis zum Servieren

  1. 2-3 Tage vorher: Großeinkauf und Planung
    Besorgen Sie alle haltbaren Zutaten wie Zucker, Mehl, Kakao, Kekse, Konserven und Getränke. Erstellen Sie eine detaillierte Einkaufsliste für frische Zutaten und planen Sie den genauen Zeitpunkt für deren Kauf ein.
  2. 1-2 Tage vorher: Hauptzubereitung
    Bereiten Sie die Basis der Desserts vor. Das bedeutet: Cremes anrühren, Kuchenböden backen (falls nötig, aber hier konzentrieren wir uns auf No-Bake), Panna Cotta oder Mousse ansetzen und in die Förmchen oder Gläser füllen. Lassen Sie alles gut durchkühlen und fest werden. Tiramisu beispielsweise sollte mindestens 6-8 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ziehen.
  3. Am Tag der Feier (Vormittag/Nachmittag): Finale Vorbereitung und Kühlung
    Falls noch nicht geschehen, füllen Sie die Desserts in die Servierschalen oder Gläser. Bereiten Sie Fruchtspiegel oder Coulis vor, die dann auf die Desserts gegeben werden. Stellen Sie sicher, dass alles gut gekühlt ist.
  4. Kurz vor dem Servieren: Dekoration
    Jetzt kommt der letzte Schliff! Frische Beeren waschen und trockentupfen, Minze abzupfen, Schokoraspel hobeln oder Kakaopulver bestäuben. Diese Handgriffe dauern nur wenige Minuten und machen einen großen Unterschied.

Mengenlehre leicht gemacht: So kalkulieren Sie die perfekte Portion für 10 Personen

Die Umrechnung von Rezepten für 10 Personen erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Als Faustregel gilt: Multiplizieren Sie die Zutatenmengen eines Standardrezepts (oft für 4-6 Personen) mit etwa 1,5 bis 2. Achten Sie besonders auf Zutaten wie Eier oder Geliermittel (Gelatine, Agar-Agar). Hier ist es ratsam, die Mengen nicht einfach zu verdoppeln, sondern eher schrittweise zu erhöhen und die Konsistenz zu prüfen. Bei Eiern kann es sinnvoll sein, die Anzahl der Eigelbe stärker zu erhöhen als die der ganzen Eier, um die Bindung zu verbessern, ohne den Geschmack zu stark zu verändern. Bei Geliermitteln ist es oft besser, etwas mehr zu verwenden, um sicherzustellen, dass das Dessert fest wird, besonders wenn es bei Raumtemperatur serviert wird. Probieren Sie im Zweifel eine kleine Testportion.

Klassiker im Glas: Einfach, elegant und absolut gelingsicher

Desserts im Glas sind ein wahrer Segen für jeden Gastgeber. Sie sind nicht nur optisch ansprechend und portionsgerecht, sondern lassen sich auch wunderbar vorbereiten und transportieren. Jedes Glas ist ein kleines Kunstwerk, das Sie schon Stunden oder Tage vorher fertigstellen können.

Das ultimative Tiramisu-Rezept für 10 Personen (auch ohne rohes Ei)

  1. Zutaten vorbereiten: 1 Liter starker Kaffee (abgekühlt), 200g Zucker, 500g Mascarpone, 500g Löffelbiskuits, 100ml Amaretto oder Rum (optional), Kakaopulver zum Bestäuben. Für die Variante ohne rohes Ei: 4 Eigelb, 100g Zucker, 500g Mascarpone, 500g Löffelbiskuits, 100ml Kaffee, 100ml Amaretto/Rum (optional), Kakaopulver.
  2. Kaffee mischen: Den abgekühlten Kaffee mit Zucker und optional Amaretto/Rum vermischen.
  3. Creme herstellen (mit rohem Ei): Eigelb und Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hellgelb ist. Mascarpone vorsichtig unterheben.
  4. Creme herstellen (ohne rohes Ei): Eigelb und Zucker über einem Wasserbad schaumig schlagen, bis die Masse eindickt. Vom Wasserbad nehmen und abkühlen lassen. Mascarpone vorsichtig unterheben.
  5. Schichten: Löffelbiskuits kurz (!) in die Kaffee-Mischung tauchen und den Boden von 10 Dessertgläsern damit auslegen. Eine Schicht Mascarpone-Creme darauf verteilen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die Gläser gefüllt sind.
  6. Kühlen: Die Gläser mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen.
  7. Servieren: Kurz vor dem Servieren großzügig mit Kakaopulver bestäuben.

Tipps: Wenn Sie keine rohen Eier verwenden möchten, ist die Variante mit dem geschlagenen Eigelb über dem Wasserbad eine sichere und köstliche Alternative. Achten Sie darauf, die Löffelbiskuits wirklich nur ganz kurz einzutauchen, damit sie nicht zu matschig werden. Für eine alkoholfreie Variante lassen Sie den Amaretto oder Rum einfach weg.

Traumhafte Beeren-Mascarpone-Creme: Schicht für Schicht zum Glück

  1. Beeren vorbereiten: 500g gemischte Beeren (frisch oder tiefgekühlt) mit 50g Zucker und etwas Zitronensaft aufkochen und zu einem dicken Mus pürieren. Abkühlen lassen.
  2. Creme anrühren: 500g Mascarpone mit 100g Puderzucker und 1 TL Vanilleextrakt glatt rühren.
  3. Schichten: In 10 Dessertgläser abwechselnd Beerenmus und Mascarpone-Creme schichten. Beginnen Sie und enden Sie mit dem Beerenmus.
  4. Kühlen: Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Saisonale Variationen: Im Sommer eignen sich frische Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren. Im Herbst können Sie auch eingekochte Kirschen oder Zwetschgen verwenden. Ein Hauch von Zimt im Beerenmus passt wunderbar zu herbstlichen Desserts.

Winterliches Spekulatius-Dessert: Weihnachten im Glas, das immer ankommt

  1. Basis vorbereiten: 200g Spekulatius fein zerbröseln und mit 100g geschmolzener Butter vermischen.
  2. Creme anrühren: 500g Mascarpone mit 100g Puderzucker, 1 TL Zimt und 1/2 TL gemahlener Nelken glatt rühren.
  3. Schichten: In 10 Dessertgläser abwechselnd die Spekulatius-Brösel und die Mascarpone-Creme schichten.
  4. Kühlen: Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  5. Garnieren: Vor dem Servieren mit einem ganzen Spekulatius oder etwas Zimt bestreuen.

Mousse & Panna Cotta: Luftige Träume, die am Vortag entstehen

Mousse und Panna Cotta sind die Inbegriffe von Eleganz und Leichtigkeit. Das Beste daran? Sie sind perfekt für die Vorbereitung geeignet, da sie Zeit zum Festwerden und zur Aromenentwicklung benötigen.

Mousse au Chocolat für die große Runde: So wird sie garantiert fest und locker

  1. Schokolade schmelzen: 300g Zartbitterschokolade (mind. 60% Kakaoanteil) über einem Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen.
  2. Eier trennen: 6 Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  3. Eigelb unterrühren: Die geschmolzene Schokolade mit den 6 Eigelben und 50g Zucker glatt rühren.
  4. Eiweiß unterheben: Zuerst ein Drittel des Eischnees zügig unter die Schokoladenmasse rühren, um sie aufzulockern. Dann den restlichen Eischnee vorsichtig unterheben, bis eine homogene Masse entsteht.
  5. Portionieren: Die Mousse in 10 Dessertgläser oder Schälchen füllen.
  6. Kühlen: Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.

Expertentipps: Achten Sie darauf, dass die Schokolade nicht zu heiß ist, wenn Sie die Eigelbe unterrühren, sonst stocken diese. Der Eischnee muss wirklich steif geschlagen sein, aber nicht überschlagen. Das vorsichtige Unterheben ist entscheidend für die luftige Konsistenz. Dieser Klassiker ist immer ein Garant für zufriedene Gesichter.

Seidige Panna Cotta mit Fruchtspiegel: Das italienische Geheimnis für stressfreien Genuss

  1. Sahne erwärmen: 800ml Sahne mit 100g Zucker und 1 Vanilleschote (ausgekratzt) in einem Topf langsam erwärmen (nicht kochen!).
  2. Gelatine vorbereiten: 8 Blatt Gelatine (oder entsprechende Menge Agar-Agar für eine vegetarische Variante) in kaltem Wasser einweichen.
  3. Gelatine auflösen: Die gut ausgedrückte Gelatine zur warmen Sahne geben und unter Rühren auflösen. Vanilleschote entfernen.
  4. Abfüllen: Die Masse in 10 kleine Förmchen oder Gläser gießen.
  5. Kühlen: Mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
  6. Fruchtspiegel zubereiten: 300g Früchte (z.B. Beeren, Mango) mit etwas Zucker und Zitronensaft pürieren und eventuell kurz aufkochen. Abkühlen lassen.
  7. Servieren: Die Panna Cotta stürzen (falls gewünscht) oder direkt im Glas servieren und mit dem kalten Fruchtspiegel übergießen.
Variationen: Statt Gelatine können Sie auch Agar-Agar verwenden (Menge nach Packungsanleitung, meist ca. 2-3g). Für eine vegane Variante eignet sich Kokosmilch anstelle von Sahne. Der Fruchtspiegel kann je nach Saison und Geschmack angepasst werden.

Alternative für Eilige: Eine blitzschnelle Joghurt-Limetten-Creme

  1. Joghurt vorbereiten: 1kg griechischer Joghurt (oder eine feste Quark-Sahne-Mischung) mit 150g Puderzucker und dem Abrieb von 2 Bio-Limetten verrühren.
  2. Saft hinzufügen: Saft von 1-2 Limetten unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  3. Schichten (optional): Wer mag, kann die Creme mit zerbröselten Keksen oder einer Schicht Fruchtpüree schichten.
  4. Kühlen: Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.
  5. Garnieren: Mit Limettenzesten und eventuell frischer Minze servieren.

Kein Backen, kein Stress: Die besten Kühlschrankkuchen für 10 Personen

No-Bake-Kuchen, oft auch als "Kühlschrankkuchen" bezeichnet, sind die ultimative Lösung für alle, die ein beeindruckendes Dessert zaubern möchten, ohne den Ofen anwerfen zu müssen. Sie sind einfach, gelingsicher und perfekt zum Vorbereiten.

No-Bake Cheesecake mit Beeren

Der cremigste No-Bake-Cheesecake mit Keksboden und Frucht-Topping

  1. Keksboden: 300g Butterkekse oder Löffelbiskuits fein zerbröseln und mit 150g geschmolzener Butter vermischen. Eine 26cm Springform damit auskleiden und gut andrücken.
  2. Creme: 750g Frischkäse (Doppelrahmstufe) mit 150g Puderzucker, 1 TL Vanilleextrakt und dem Abrieb einer Zitrone glatt rühren. 200ml Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  3. Füllen: Die Frischkäsecreme auf den Keksboden geben und glatt streichen.
  4. Kühlen: Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
  5. Topping: Vor dem Servieren mit frischen Beeren, Fruchtpüree oder einem Beerensalat garnieren.

Variationen: Experimentieren Sie mit verschiedenen Keksarten für den Boden (z.B. Haferkekse, Schokokekse). Auch das Frucht-Topping kann variiert werden von einem einfachen Fruchtpüree bis hin zu karamellisierten Äpfeln für den Herbst.

"Kalter Hund" neu interpretiert: Der Schoko-Keks-Kuchen, den alle lieben

  1. Schokoladenmasse: 200g Zartbitterschokolade mit 150g Butter und 100g Zucker über einem Wasserbad schmelzen. Gut verrühren.
  2. Kekse vorbereiten: Ca. 300g Butterkekse oder Löffelbiskuits in eine Schüssel geben.
  3. Mischen: Die warme Schokoladenmasse über die Kekse gießen und alles gut vermengen, sodass alle Kekse bedeckt sind.
  4. Formen: Die Masse in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Kastenform geben und gut andrücken.
  5. Kühlen: Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
  6. Servieren: Die Folie abziehen und den Kuchen in Scheiben schneiden.

Gesund und lecker: Ein No-Bake-Avocado-Schoko-Kuchen als überraschendes Highlight

  1. Boden: 200g Datteln (entsteint) und 100g gemahlene Nüsse (z.B. Mandeln, Walnüsse) in einem Mixer zu einer klebrigen Masse verarbeiten. In eine mit Backpapier ausgelegte Form drücken.
  2. Creme: 3 reife Avocados, 100g Kakaopulver, 150ml Ahornsirup (oder Agavendicksaft) und 1 TL Vanilleextrakt in einem Mixer zu einer glatten Creme pürieren.
  3. Schichten: Die Avocado-Schoko-Creme auf den Nuss-Dattel-Boden geben und glatt streichen.
  4. Kühlen: Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
  5. Garnieren: Mit frischen Beeren oder Kakaonibs garnieren.

Lesen Sie auch: Aprikosen-Desserts: Schnelle & einfache Rezepte für jeden Anlass

Letzter Schliff: So veredeln Sie Ihr vorbereitetes Dessert

Die Kunst der Dekoration: Einfache Handgriffe mit großer Wirkung

  • Frische Früchte: Ein paar sorgfältig platzierte Beeren, eine Orangenspalte oder ein paar Kirschen können Wunder wirken.
  • Kräuter: Ein frisches Minzblatt oder ein kleiner Rosmarinzweig verleiht dem Dessert eine edle Note.
  • Schokolade: Kakaopulver bestäuben, Schokoraspel oder kleine Schokostückchen sind Klassiker, die immer gut ankommen.
  • Nüsse: Gehackte Mandeln, Pistazien oder Walnüsse sorgen für Textur und Geschmack.
  • Zuckerdekor: Puderzucker-Sieben, Karamellfäden oder gezuckerte Blüten sind raffiniert, aber zeitaufwendig.
  • Vorbereitete Dekorationen: Manche Dekorationen, wie z.B. ein vorbereitetes Fruchtpüree oder kandierte Früchte, können Sie bereits am Vortag anfertigen.

Von frischen Beeren bis zu Schokoraspeln: Die besten Toppings im Überblick

  • Frische Früchte:
    • Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren) passen zu fast allem
    • Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen besonders gut in der Saison
    • Orangenspalten oder -filets für einen frischen Kick
  • Kräuter & Gewürze:
    • Frische Minze erfrischend und optisch ansprechend
    • Zitronenmelisse leicht zitroniger Geschmack
    • Zimt, Kardamom, Sternanis für winterliche Desserts
  • Schokolade & Keks:
    • Kakaopulver für Tiramisu und Mousse
    • Schokoraspel oder -locken elegant und vielseitig
    • Zerbröselte Kekse (Butterkekse, Amarettini) für Crunch
    • Schokostreusel kindgerecht und schnell
  • Nüsse & Kerne:
    • Gehackte Mandeln, Walnüsse, Pistazien für Textur
    • Gehackte Haselnüsse besonders lecker zu Schokolade
    • Kokosraspeln für tropische Noten
  • Saucen & Pürees:
    • Fruchtpürees oder Coulis als Topping oder Schicht
    • Karamellsauce süß und verführerisch
    • Schokoladensauce der ultimative Genuss

Häufige Fehler vermeiden: So bleibt Ihr Dessert bis zum Schluss frisch und ansehnlich

Auch bei vorbereiteten Desserts gibt es ein paar Stolpersteine. Einer der häufigsten Fehler ist das zu frühe Hinzufügen von Dekorationen, die matschig werden oder ihre Farbe verlieren könnten, wie beispielsweise Kakaopulver auf Tiramisu oder frische Beeren auf Sahnecremes, die zu lange stehen. Achten Sie darauf, dass alle Desserts gut abgedeckt im Kühlschrank lagern, um das Aufnehmen von Fremdgerüchen zu vermeiden. Bei Schichtdesserts im Glas kann es passieren, dass die unteren Schichten zu sehr durchweichen, wenn sie zu lange stehen oder die Flüssigkeitsmenge zu hoch ist hier hilft es, die Kekse nur sehr kurz einzutauchen. Generell gilt: Je frischer die Dekoration, desto besser sieht das Dessert aus. Planen Sie also immer ein paar Minuten für den letzten Schliff ein.

Häufig gestellte Fragen

Multiplizieren Sie die Zutaten eines Standardrezepts (für 4-6 Personen) mit 1,5 bis 2. Achten Sie besonders auf Eier und Geliermittel; hier ist schrittweises Erhöhen ratsam.

Ideal sind Schichtdesserts im Glas, Mousse, Panna Cotta und No-Bake-Kuchen. Diese werden oft besser, wenn sie über Nacht durchziehen können.

Die meisten vorbereiteten Desserts halten sich gut 2-3 Tage im Kühlschrank, solange sie luftdicht verpackt sind. Cremes und Kuchen sind länger haltbar als Desserts mit frischen Früchten.

Einige Desserts wie Mousse oder bestimmte Kuchen lassen sich einfrieren. Cremige Desserts mit Sahne oder frischen Früchten sind zum Einfrieren weniger geeignet, da sie an Textur verlieren können.

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Autor Hilmar Straub
Hilmar Straub
Ich bin Hilmar Straub und seit vielen Jahren im Bereich Kulinarik tätig. Meine Leidenschaft für Essen und Kochen hat mich dazu gebracht, als erfahrener Content Creator und Branchenanalyst zu arbeiten, wobei ich mich auf die neuesten Trends und Entwicklungen in der Gastronomie spezialisiert habe. Durch meine umfassende Recherche und Analyse bringe ich fundiertes Wissen über verschiedene kulinarische Techniken und Zutaten mit, um meinen Lesern tiefere Einblicke zu bieten. Ich glaube daran, komplexe Informationen verständlich und zugänglich zu machen, sodass jeder die Freude am Kochen und Genießen entdecken kann. Mein Ziel ist es, objektive und aktuelle Informationen bereitzustellen, die auf Fakten basieren und es meinen Lesern ermöglichen, informierte Entscheidungen in ihrer kulinarischen Reise zu treffen. Vertrauen Sie darauf, dass ich mich dafür einsetze, Ihnen nur die besten Inhalte zu liefern, die sowohl ansprechend als auch lehrreich sind.

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